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UNTERNEHMENSBEWERTUNG


Bewertungen von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Geschäftsanteilen sind aus verschiedenen Gründen sinnvoll oder notwendig. Zum einen sind sie wichtig für den Unternehmer, um den Standort seines eigenen Unternehmens zu bestimmen. Wichtig ist eine Bewertung natürlich beim Verkauf oder der Verpachtung des Unternehmens oder von Anteilen daran. Letztlich sind Wertermittlungen zur Streitschlichtung und für die Besteuerung wichtig.

Der Wert eines Unternehmens orientiert sich heute weniger am Substanzwert, also dem, was ein potentieller Erwerber gegenüber der Errichtung eines gleichartigen Betriebes ersparen würde. Vielmehr wird in der Regel der Börsenwert unterstellt, der sich danach bemisst, welchen Ertrag ein Erwerber des Unternehmens aus dessen Betrieb ziehen könnte. Auch das Institut der Wirtschaftprüfer hat sich in dem Standard IDW S 1 - Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen - zu diesen modernen Bewertungsverfahren bekannt, so dass die von Steuerberatern gern verwendeten Methoden, wie das Stuttgarter Verfahren, als überholt zu werten sind.

Neben den anerkannten Verfahren zur Ermittlung des kapitalisierten Börsenwerts existieren noch Verfahren aus verschiedenen Quellen, welche regelmäßig Vereinfachungen darstellen und zur Gegenprobe herangezogen werden können.

Zu berücksichtigen ist, dass es neben dem objektivierten Wert, der sich an unterstellten allgemeinen Verwertungsbedingungen orientiert, subjektive Werte nach individuellen Verwertungsbedingungen gibt. Aufgrund dieser individuellen Verwertungsbedingungen hat das Unternehmen oder ein Anteil für den Inhaber naturgemäß einen anderen Wert, als für einen potentiellen Erwerber. Der Erstellung eines Gutachtens liegt daher immer ein maßgeblicher Bewertungszweck zugrunde.

Wir erstellen Bewertungen von kleineren bis mittleren Unternehmen in verschiedenen Umfängen von der formlosen Einschätzung bis zum belastbaren Gutachten.

Eine Darstellung, wie eine Unternehmensbewertung praktisch abläuft, finden Sie hier»

Bewertung von Unternehmensgegenständen

Neben der Bewertung eines gesamten Unternehmens oder eines Anteils am gesamten Unternehmen ist die Ermittlung des Werts einzelner Unternehmensgegenstände, z. B. einer Produktlinie oder eines Kundenstamms möglich.

Sanierungskonzepte

Neben Wertgutachten spielen Sanierungskonzepte eine erhebliche Rolle. Diese kommen in der Regel dann in Frage, wenn ein Großgläubiger die Insolvenz des Unternehmens vermeiden möchte und, unter Übernahme der Risiken im Falle des Scheiterns, also eines Insolvenzverfahrens, durch Forderungsverzicht und regelmäßig Hingabe neuen Kapitals eine nachhaltige Stabilisierung des Unternehmens anstrebt. Im Sanierungskonzept geht es daher es um die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Unternehmen dauerhaft stabilisiert werden kann sowie, ausgehend von den Gründen der Krise, um Maßnahmen, die zur Befriedigung anderer Gläubiger und zur Stabilisierung ergriffen werden müssen.

Wir erstellen Sanierungskonzepte entsprechend dem Standard IDW S 6 - Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten -.

Bescheinigungen nach § 270b InsO

Nach der Insolvenzordnung besteht die Möglichkeit, bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und zugleich die Eigenverwaltung zu beantragen. Diesem Antrag ist eine mit Gründen versehene Bescheinigung eines in Insolvenzsachen erfahrenen Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder Rechtsanwalts oder einer Person mit vergleichbarer Qualifikation vorzulegen, aus der sich ergibt, dass drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, aber keine Zahlungsunfähigkeit vorliegt und die angestrebte Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist.

Wir erstellen solche Bescheinigungen nach Maßgabe des bislang im Entwurf vorliegenden Standards IDW ES 9 für kleinere Unternehmen.


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